In Verbindung kommen
In meinen Seminaren und Erfahrungsgruppen setzen wir uns mit den Möglichkeiten für ein lebenswertes Älterwerden auseinander. Wir besinnen uns auf das Nahe im globalen Raum und aktivieren Quellen, die sinn-volles Erleben ermöglichen und zu massvollem, zukunftsorientiertem Handeln führen. Wir teilen unterschiedliche Wahrnehmungen und Gefühle, reiche Erfahrungen und vielschichtiges Wissen, Phantasien und Ideen. Als Lebenspraxis probieren wir Aktivitäten aus, im Kleinen, im Alltag und darüber hinaus. Vom Ich hin zum gemeinsamen Ganzen.
Die Wahrnehmung schärfen
Unsere Sinne sind Türöffner zu inneren und äußeren Welten. Sehen, Hören, Fühlen, Riechen, Schmecken, mal weit geöffnet, mal verschlossen, immer auf der Schwelle zwischen Innen und Außen. - Gemeinsam begeben wir uns in Erfahrungsräume, um Sinnes-Quellen zu entdecken. Durch bewusstes Erleben im Rhythmus der Jahreszeiten schärfen wir unsere Sinneswahrnehmung. Wir beziehen uns auf das, was ist, auf uns, auf die unmittelbare Um- und Mitwelt, auf das Verbindende, im Bewusstsein, dass wir zusammen zu einem grossen Ganzen gehören. Die Stunden werden gefüllt sein aus einer Mischung von geleiteter Wahrnehmung, vertiefender Information, Meditation und direktem Austausch.
4 Outdoor-Seminare
Frühlingserwachen - Sommerfrische
Herbstfülle - Winterruhe
Dauer: 4-6 Stunden pro Seminar
In Kooperation mit dem Institut für Epidemiologhie (Prävention & Gesundheitsförderung) der Uni Zürich
Weitere Informationen
Bei sich ankommen
Der eigene Körper ist uns am nächsten und deshalb unser wichtigster Aufenthaltsort während des ganzen Lebens. Bewegung und Wahrnehmungserfahrungen ermöglichen einen unmittelbaren Zugang zum eigenen Körper, zum Leib. Er öffnet den Weg zu physischem, geistig-seelischem Wohlbefinden. - Wir begeben uns auf eine Entdeckungsreise nach innen und aussen, in einen Erfahrungsraum mit Übungen für ein neues Körperbewusstsein. Die Grundlagen dazu bilden bahnbrechende Erkenntnisse der Achtsamkeits- und Bewegungsforschung. Sie fliessen ein in vielfältiges und vertiefendes Erleben.
4 Tages-Einheiten
je im Frühling, Sommer, Herbst und Winter
Dauer: ca. 4 Stunden pro Einheit
In Kooperation mit dem Institut für Epidemiologhie (Prävention & Gesundheitsförderung) der Uni Zürich
Verstehen üben
„Missverstehen ist das Normale, Verstehen die Ausnahme“ (Gerhard Roth, Biologe und Hirnforscher). Missverständnisse können entstehen, weil jede Person die Welt etwas anders wahrnimmt und erlebt. Welche grundlegenden Voraussetzungen sind erforderlich, damit Verstehen möglich wird ? Wesentlich ist das Prinzip des Einschwingens in das Verhalten des Anderen, das Phänomen Resonanz, das allen Begegnungen und jedem Zusammensein zugrunde liegt. Dabei sind alle Sinne beteiligt. Wir befassen uns mit den Grundlagen und Möglichkeiten der bewussten Wahrnehmung und wie die verschiedenen Sinne für das Einschwingen in das Gegenüber dienlich sein können.
Seminar
Dauer: 4 - 8 Stunden
Im Auftrag von Gemeinden und Organisationen
Helfen in Balance
Helfen hat viele Gesichter. Nicht alle Hilfen verhelfen den Hilfesuchenden zu mehr Energie und Selbstwirksamkeit, und so manches Helfen führt die Helfenden an physische und psychische Grenzen. Wie Helfen zu einer Kunst werden kann, will dieses Seminar reflektieren und spürbar machen. Im Zentrum stehen Anteilnehmen und Abgrenzen, Geben und Nehmen. Wir suchen Antworten darauf: Was ist für mich im sozialen Leben bedeutsam? Was motiviert mich zu Aktivitäten? Welche Fähigkeiten kann ich nützlich einbringen? Was macht Freude? Was bremst oder hindert mich? Wo/wie will ich mich abgrenzen und wie geht das ? Wir schärfen die Eigen- und Fremdwahrnehmung und entdecken brachliegende Handlungsmöglichkeiten. Dabei nutzen wir auch die Gelegenheit, neue Perspektiven zuzulassen und zu reflektieren.
Seminar
Dauer: 4-8 Stunden
In Kooperation mit dem Institut für Epidemiologhie (Prävention & Gesundheitsförderung) der Uni Zürich
Vital bleiben
Der Abschied vom herkömmlichen Erwerbsleben und der Übergang in die Rentenzeit kann einschneidend sein, weil vielleicht die mit dem Beruf verbundenen Anerkennungen und Kontakte fehlen. Diese Erfahrung ist jedoch auch eine Chance zur persönlichen Weiterentwicklung. Auch "danach" ist eine zukunftsorientierte Alltagsgestaltung möglich, mit neuen Tätigkeits-, Frei- und Spielräumen, mit mehr Muße, mehr Bewegung, neuen Kontakten und Engagements. Die Zukunft gehört der Könnenskultur, die auf Erfahrungen, individuelle Talente und persönliche Leidenschaften baut. Das Leben kann bewusst gestaltet, ausgekostet und die neue Lebensphase sinnstiftend genutzt werden. Dazu tragen wir Ideen und Lösungsansätze zusammen.
Seminar
Dauer: 4 Stunden
Im Auftrag von Gemeinden und Organisationen
Die Langsamkeit entdecken
Mit dem Älterwerden verlaufen die Alltagsprozesse oft langsamer und nehmen mehr Zeit in Anspruch, bei sich selbst und vielleicht auch im Zusammensein mit Kontaktpersonen. Diese neue Realität anzunehmen kann herausfordernd sein, weil wir uns das umtriebige Alltagshandeln angeeignet haben. Die Langsamkeit kann jedoch auch einen tieferen Interaktionsprozess in Gang setzen,
verbunden mit gesteigerter Intensität, konzentriert auf den Moment des Geschehens. Langsamkeit könnte auch das wechselseitige Einfühlen und das Teilen von Aufmerksamkeit erleichtern, eine grundlegende Voraussetzung für das Zusammensein. Das Seminar baut auf Eigenerfahrung und Besinnung, wie wir durch Langsamkeit tiefer wahrnehmen, geniessen, fokussieren und entdecken können.
Seminar
Dauer: 4 Stunden
Im Auftrag von Gemeinden und Organisationen